Aurikuläre Magnetopressur und Fettleibigkeit: Natürlich abnehmen
Fettleibigkeit oder Übergewicht ist ein Problem, von dem etwa 40 % der Bevölkerung betroffen sind,
aber trotz der Bedeutung des Problems bieten die verfügbaren Daten zu den verschiedenen Behandlungsformen recht entmutigende Ergebnisse, besonders wenn langfristige Protokolle ausgewertet werden.
Die klassische Therapie bei Fettleibigkeit und Übergewicht stützt sich auf die Einschränkung der Ernährung und der Kalorienzufuhr, häufig begleitet durch den Einsatz appetitzügelnder Pharmaka. Sie zeigt zwar gewisse Resultate durch kurzfristige Gewichtsabnahme, ist aber sicherlich nicht frei von Nebenwirkungen. Beim “Dieting” können häufig ungünstige Faktoren auftreten wie starker Hunger, Craving (Heißhunger auf bestimmte Nahrungsmittel, meist Süßspeisen), Beklemmungen, Reizbarkeit, Verschlechterung der Stimmungslage (psychologische Auswirkungen der eingeschränkten Ernährung). Dies sind alles Erscheinungen, die die Fortführung der Diät erschweren und in bestimmten Fällen sogar unmöglich machen. Der Patient nimmt nicht ab, sondern tendenziell sogar zu, was zu einer psychologischen Reaktion der Therapieverweigerung führt, der Patient wendet sich von seinem Diätologen ab (das sogenannte Eklipsenphänomen).
Während dieses Zeitraums ohne Kontrolle nimmt das Gewicht fatalerweise zu und überschreitet das Anfangsgewicht. Es zeichnet sich das “Weight Cycling Sindrome” ab, üblicherweise auch als Yo-Yo-Syndrom bezeichnet. Es scheint, daß mit diesen Gewichtsschwankungen ein größeres Sterbensrisiko und eine größere Gefahr verbunden ist, Herzkreislauferkrankungen zu erleiden, als für fettleibige Personen mit stabilem Körpergewicht. |
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Die Magnetopressur nimmt inzwischen einen festen Platz ein, sie ist von jüngsten klinischen und Laborstudien bis hin zu den feinsten neurophysiologischen Mechanismen untersucht worden. Die Möglichkeit, durch die Stimulierung genau festgelegter Bereiche der Hörmuschel auf das Ernährungsverhalten Einfluß zu nehmen, ist das charakteristische an dieser Therapie zur Behandlung von Fettleibigkeit und Übergewicht.
Das Ernährungsverhalten des Menschen ist im Ergebnis das Zusammenspiel von Umweltfaktoren, kognitiven, emotionalen und biologischen Faktoren, die ein dichtes, schwer zu analysierendes Wirknetz bilden. Die biologischen Faktoren, also das Hunger- und Sättigungsgefühl, spielen eine sehr wichtige Rolle bei der Einflußnahme auf die Zufuhr von Speisen in kurzen Zeiträumen. Und es scheinen genau diese Aspekte zu sein, auf die mit der aurikolären Stimulierung hauptsächlich Einfluß genommen wird.
Jüngste Studien haben gezeigt, daß mit der Stimulierung der Ohrmuschel der Appetit, verstanden als Verlangen nach Speisen und als Ausrichtung der Gedanken auf das Stillen dieses Verlangens , signifikativ beeinflußt werden kann Das wird dadurch erreicht, daß sich während und zwischen den Mahlzeiten ein frühzeitiges Sättigungsgefühl einstellt. Zudem werden mit der Ohrmuschel-Stimulierung die folgenden Effekte erzielt:
a) das Verhalten bei der Auswahl der Speisen ändert sich: Der Patient wählt eher proteinhaltige Speisen als Kohlehydrate und Fette.
b) ) weniger Anfälle von “Craving” (Heißhunger auf bestimmte Speisen, sehr häufig Süßspeisen) und von “binge eating” (unkontrollierte Völlerei).
c) eine Verbesserung der Stimmungslage.
d) die Beklemmungen und die Reizbarkeit nehmen ab.
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